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"Die wittelsbachische Antwort auf Martin Luther: Bayern wird ein katholischer Konfessionsstaat" Vortrag von und mit Prof. Alois Schmid

Elfchen und Tiere retten die Forelle

Oberalteich: Junges Publikum war begeistert von entzückendem Musiktheater

Kinderkonzert - Wer rettet die Forelle Die Elfchen hatten stets ein wachsames Auge auf die Forelle. (Foto: erö)

Ein überwiegend junges Publikum hatte sich zum Musiktheater „Wer rettet die Forelle?“ im Kulturforum Oberalteich eingefunden. Mucksmäuschenstill verfolgten die Kinder die Geschichte von der Forelle, die im großen Teich vergnügt ihre Kreise zieht (Jan Bosikis), bis der Angler (Rudi Weckebrod) seine Rute auswirft, um sie zu fangen. Doch der kluge Uhu (Susanne Huber) und die beiden Elfchen (Judith und Sophia) rufen die Tiere zu Hilfe, um die Forelle zu retten.

Mit großartigen Kabinettstücken der klassischen Musik wie dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens wurde diese spannende Geschichte von Susanne Anatchkova und bekannten Musikern erzählt und natürlich ging für die Forelle alles gut aus. Da schwirrte die „Biene“ (an der Violine Svetosar Anatchkov mit „Die Biene“ von Francois Schubert) herbei, um den Angler zu stechen. Aus der Tiefe des Waldes versuchte der Kuckuck (ganz im Hintergrund Gerold Huber, Viola, mit Musik von Camille Saint-Saens), den Angler zu erschrecken. Fred Flassig in Lila mit Gabriel Faurés Libellenopus für Violoncello hatte ebenfalls kein Glück und beim „Schwan“ aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens schmolz der Angler zwar sichtlich, ließ aber die Forelle nicht aus den Augen. Die Pianistin Susanne Anatchkova schlüpfte flink in verschiedenste Rollen und glänzte als Vöglein, als prachtvoller Schmetterling, als Kuckuck-Mann und Schwarzer Schwan mit Musik von Edvard Grieg und Louis Claude Daquin. Wie ein roter Faden zogen sich Maurice Ravels „Wasserspiele“, virtuos Susanne Anatchkova am Flügel, durch die Handlung. Als der Elefant (Anita Michl am Kontrabass) mit dunklen Tönen (Camille Saint-Saens) den Angler vertrieb, war aber noch längst nicht Schluss. Mit dem Forellen-Quintett von Franz Schubert setzte das Ensemble einen glanzvollen Schlusspunkt unter das entzückende Konzert. (erö)


pdfZeitungsbericht: Elfchen und Tiere retten die Forelle