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Prof. Alois Schmid

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"Die wittelsbachische Antwort auf Martin Luther: Bayern wird ein katholischer Konfessionsstaat" Vortrag von und mit Prof. Alois Schmid

Presseberichte 2010

Mit freundlicher Unterstützung des Straubinger Tagblattes und den Autoren der einzelnen Texte stellen wir Ihnen in dieser Rubrik Presseberichte unserer Veranstaltungen zur Verfügung.

Diese Berichte stehen zur Verfügung:


Der "Tölzer Knabenchor" begeisterte in Oberaltaich


toelzer-knabenchor

Er ist eine feste Konstante in der Musikwelt, gefeiert national und international, verewigt auf zahllosen Schallplatten und CD's: Der "Tölzer Knabenchor". Wer sich auf dem Terain des Musiklebens nur etwas auskennt weiß, dass hier nichts rein gar nichts geschenkt wird, schon gar nicht Erfolg. Strenschnuppengleich leuchten zwar viele Solisten, Orchester oder Chöre für kurze Zeit auf - bleibende Beliebtheit auf den Bühnen der Welt muss jedoch andere Voraussetzungen haben als nur technisch gute Instrumentenbeherrschung oder schöner Gesang. Der Gesangspädagoge und Dirigent Professor Schmidt-Gaden, enger Mitarbeiter von Carl Orff, betrat 1956 in der Gesnagsausbildung und Stimmbildung vor allem junger Menschen. Er und sieben weitere Chorleiter formten das Terain und formen, aufgeteilt in vier Chöre, Klangkörper die zu absoluten Elite weltweit zählen, dies trotz der alterbedingt unvermeidlichen Fluktuation der jungen Sänger.

Die Verantwortlichen des Kulturforums Oberaltaich, allen voran Dr. Dionys Daller, sind zu beglückwünschen, die Elite des Tölzer Knabenchores, den Kammerchor, für das Weihnachtskonzert in der Klosterkirche Oberaltaich gewonnen zu haben. Keine Frage, selbstverständlich war die Basilika bis zum letzten Platz gefüllt! Keine Frage auch, dass der "Tölzer Knabenchor" seinen Ruf auch in diesem Konzert alle Ehre machte. Nur zwei Konzerte dirigierte Professor Schmidt-Gaden in diesem Advent persönlich: Im Herkulessaal der Residenz München und in Oberaltaich! Sowohl Solisten, als auch die Gesamtheit des Chores zeichneten sich durch makellose, reinste Stimmen aus, verbunden mit enormer Musikalität und interpretatorischer absoluter Sicherheit in allen Stilrichtungen des dargebotenen Repertoires. Stilrichtungen, wird nun der Konzertbesucher fragen? Standen nicht alle Lieder unter dem Begriff "Alpenländische Weihnacht"? Stimmt, doch umfasst "Alpenländisch" viele ethnologisch als auch musikgeschichtlich unterschiedliche Regionen. So klingt Oberbayerische Musik logischerweise anders als Musik aus Südtirol, salzburgerische anders als kärtnerische, Lieder aus der Steiermark anders als aus München-Giesing.

Was dei "Tölzer" darboten hatte nichts gemein mit volksdümmlichen Weihnachtsmarktgedudel, es war echte, alte Musik wie sie im Herzen der Bevölkerung und in Archiven überlebte. In 25 Stufen erklomm der Tölzer Knabenchor den Weg, angefangen von den alttestamentlichen Prophezeiungen, Verkündigung an Maria, der Herbergssuche, dem Engelserscheinen der Hirten bis an die Krippe in Bethlehem, durch die Sogwirkung ihres Gesanges die Konzertbesucher mit sich ziehend. Die gesamte Bandbreite, von zartem piano bis zum expressiven Forte im "Mürztaler Engelruf" schritt der Chor ab, stets auf die Reinheit der Stimme bedacht. Auch ohne Renaissance- und Barockpolyphonie vermochte der Kammerchor des "Tölzer Knabenchores" restlos zu überzeugen.

Theo Auer


michael_lerchenberger_zeitungsfoto Der Schauspieler Michael Lerchenberg las Ludwig Thoma, hier mit der Harfenistin Marlene Eberwein von „crème duett“. (Foto: erö)

Michael Lerchenberg und Ludwig Thoma

Oberalteich: Schauspieler begeistert die Zuhörer im Kulturforum mit pikanter Lesung

Michael Lerchenberg, Schauspieler, Regisseur, Dozent. In seinen Rollen salbungsvoller Prälat in der Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“ und Fastenprediger Bruder Barnabas. Bis 2010 durfte er den „Großkopferten“ auf dem Nockherberg die Leviten lesen, bis er irgendeinem Minister vermeintlich zu stark auf die Füße trat. Schade, war doch dieser nur einer aus Berlin! Da schoss, nicht nur gemessen an den Umständen seiner Zeit, 1867 bis 1921, Ludwig Thoma mit ganz anderen Kalibern! Im Kulturforum Oberalteich hielt Michael Lerchenberg eine pikant gewürzte Lesung über diesen, auch zu seiner Zeit bereits weit über Bayern hinaus „schwierigen Bayern“.

Doch der Abend entwickelte sich zu weit mehr als einer Lesung aus Werken Ludwig Thomas: Biografie, allbekannte Werke, Zitate aus seinen über 800 erhaltenen Briefen, Unbekanntes und Vergessenes verwob Michael Lerchenberg zu einem Gesamtkunstwerk schauspielerischen Vortrags. Auch in höchster stimmlicher Sprachakrobatik die Klarheit und Verständlichkeit der Sätze nie vergessend, gepaart mit perfekter Mimik ließ er die, teils real existierenden, teils fiktiven Gestalten aus Thomas Literaturschaffen lebendig werden. Da war die „Tante Frieda“ mit ihrer Fistelstimme und

dem bösartigen Mundwerk, die keifende Ehefrau des Abgeordneten Filser. Dessen Schriftverkehr mit dem Pfarrer, seiner Frau, die während der Zeit des „Regierens“ in München den heimischen Hof bewirtschaften musste und seinem Freund, welchem er die Wahrheit seines Lebens in München anvertraute, zählt zweifellos zu den köstlichsten Glanzpunkten aus dem Schaffen Ludwig Thomas. Vermeintlich derbe, bäuerliche Sprache, gegossen in kunstvolle Form. Die Zeit als Chefredakteur der, auch heute noch bekannten Satirezeitschrift „Simplizissimus“, für welche die bekanntesten damaligen

Schriftsteller schrieben, sprach Michael Lerchenberg an und zeigte in Zitaten aus diesen Heften eine ganz andere, bissige Seite Ludwig Thomas; weit jenseits der lustigen, harmlosen „Lausbubengeschichten“. Auch ein großer Schriftsteller ist einmal am Ende seiner Kreativität. Dieses „Burn-out-Syndrom“, wie man heute sagt, suchte auch Ludwig Thoma heim. Sein Witz, seine treffenden Nadelstiche an die Adresse von Politik und Doppelmoral wandelten sich in seinen letzten Lebensjahren um in bösartige Polemik gegen alles und jeden. Doch was bleibt ist ein Ludwig Thoma, dessen Prosa, Lyrik, Komödien und Satire in ihrer kraftstrotzenden und doch empfindsamen Sprache heute noch genauso in ihrem Spagat zwischen bissigem Ernst und Lustigkeit strahlen wie vor hundert Jahren.

Eine fantastische Idee, die Lesung von Michael Lerchenberg mit Musik aufzulockern. Das „crème duett“, Marlene Eberwein und Richard Köll, schuf durch seine Instrumentalkunst eine ideale Ergänzung zur Vortragskunst Lerchenbergs. Nicht

zuletzt die interessante Kombination so klanglich unterschiedlicher Instrumente wie der Harfe von Marlene Eberwein, Saxofon und Klarinette gespielt von Richard Köll bildete einen Kontext zur Persönlichkeit und dem Schaffen von Ludwig

Thoma sowie zur enormen sprachlichen Bandbreite von Michael Lerchenberg. Wer zu diesem Abend nicht in das Kulturforum Oberalteich kam, hat viel, wirklich viel versäumt!

Theodor Auer

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EIN GELUNGENES NOVUM. Es war ihm anzumerken, dem Vorsitzenden des Fördervereins für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich, Dr. Dionys Daller, dass er sich auf diesen besonderen Musikgenuss im Kulturforum Oberalteich auch selber freute. Und den Besuchern ging es ebenso. Denn erstmals in der Geschichte dieses erfolgreichen Kulturprogramms wollte man mit Stil Oktoberfestmusik pflegen. Mit Bavaria Blue sei das möglich; schließlich begeisterten dann auch die fünf jungen Musikanten das Publikum nach einem schmissigen Einzug. (Foto: erö)


Hochkarätige Vorstellung

„Aus Böhmen kommt die Musik“, diesen bekannten Volksmusikschlager spielte die Blaskapelle „Bavaria Blue“. Ganz stimmt dies allerdings nicht: Auch aus Oberalteich, genau aus dem Kulturforum, kommt Musik! Mitglieder und Freunde des Fördervereins für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich wissen, welch hochkarätige Musik, dargeboten von namhaften Künstlern, oftmals im ehemaligen Getreidespeicher des Klosters Oberalteich geboten wird, mit welcher Mühe und mit welchem Fingerspitzengefühl der Vorsitzende Dr. Dyonis Daller mit seinem Team, und ehedem sein Vorgänger Dr. Rudolf Gehles Jahr für Jahr ein anspruchsvolles, illustres Programm zusammenstellen und zusammenstellten.

Es müssen nicht immer die Gipfel der Musikliteratur wie das 5. Klavierkonzert von Beethoven, welches Gerold Huber jun. beim Neujahrskonzert am 2. Januar mit dem Niederbayerischen Kammerorchester aufführt, sein, auch zünftige Bierzelt- Blasmusik muss im Kulturforum ihren Platz haben. Oder ist bayerisch-österreichische Musik keine Kultur?

„Dixie und Techno, auf diesen Zug werden wir nie ganz aufspringen“, gab der „Bandleader“ der sechsköpfigen „Bavaria Blue“ bekannt! So bildete bayerische Blasmusik, im weitesten Sinn verstanden, das solide Fundament des Musikabends in Oberalteich. Als Farbtupfer waren sie aber doch zu hören, internationale Oldies und Altbekanntes aus der amerikanischen Szene. Der gemeinsame Nenner aller dargebotenen Nummern lautete: Präzises Spiel, saubere Intonation.

Durchaus beeindruckend der schnelle und exakte Stimmungswechsel des musikalischen Ausdrucks zwischen den doch sehr verschiedenartigen Stilrichtungen. Die „Bavaria blue“,weit mehr als eine Bierzelt-Kapelle!

„Oktoberfest mit Bavaria Blue“ stand auf dem Programm. Sitzen im Münchner Oktoberfest die Gäste in den Bierzelten etwa brav auf in Reih und Glied aufgestellten Stühlen, ohne Tische, ohne Bier? Also hatte sich das Ambiente des Kulturforum-Saales auch gewandelt: Tische waren aufgestellt und es gab frische Brezen und Bier, mindestens ebenso gut wie auf dem Münchner Oktoberfest und die Musik war ohnehin besser.

Theodor Auer

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Der Förderverein Kultur + Forschung besuchte Tagblatt-Ausstellung im Gäubodenmuseum

BOGEN, Der Förderverein für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich e.V. bot seinen Mitgliedern am Mittwochabend eine Sonderführung durch die Ausstellung "150 Jahre Straubinger Tagblatt" im Gäubodenmuseum Straubing. Die Führung übernahm niemand Geringerer als der stellvertretende Museumsleiter Dr. Stefan Maier, der selbst die Schau ausgerichtet hatte und ein vorzüglicher Kenner der Geschichte des Verlages Attenkofer ist, angefangen von der Abstammung aus Attenkofen bei Landshut bis zu den Verlegern Attenkofer, Huber, Dr. Balle senior und Professor Balle junior. Viele Nachkommen der Attenkofer waren schon irgendwie im Buchdruck und in der Buchbinderei tätig, ehe es nach vielen Schwierigkeiten mit dem Stadtrat und der Regierung zur Erstausgabe des Straubinger Tagblatts am 1. Oktober 1860 kam, die in der Ausstellung zu sehen ist. Aber auch andere Erzeugnisse des Verlages wurden präsentiert, wie die sehr begehrten Kinderbücher, Gebetbücher, Abhandlungen und dem altehrwüdigen Straubinger Kalender, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

Nicht vergessen wurden auch die großen Schwierigkeiten während der Zeit des Nationalsozialismus, dem die christlich ausgerichtete Heimatzeitung nicht ins Konzept passte, was dann zu einem zeitweisen Verbot führte. Auch von den Amerikanern brauchte man nach dem Krieg erst eine Erlaubnis der Militärregierung. Schwierigkeiten gab es auch mit der Abgrenzung zu Nachbarszeitungen. Heute hat das Straubinger Tagblatt diverse Lokalausgaben, darunter auch die Bogener Zeitung. Immer war man auf Modernisierung bedacht.

Auch mit der Landshuter Zeitung besteht ein Verbund. Die bedeutendste Erneuerung war die Aussiedlung der Druckerei an den Stadtrand Straubings und der Kauf einer Schnellpresse, die zu den Modernsten auf der ganzen Welt zählt.

Siegfried Späth und Heimatpfleger Hans Neueder dankten im Namen der zahlreichen Besucher für die Führung.

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Oberalteich: Er lebte in der Nachfolge Christi

(erö) Ein kleiner, aber interessierter Kreis von Zuhörern fand sich im Kulturforum Oberalteich zu einem Vortrag über den Gründervater der Prämonstratenser, den heiligen Norbert von Xanten ein. Referent war Pater Petrus-Adrian Lerchenmüller vom Kloster Windberg, der den ersten Vortrag des Fördervereins für Kultur und Forschung nach der Sommerpause hielt. Lerchenmüller stellte Norbert von Xanten als Wanderprediger, Ordensgründer, Erzbischof von Magdeburg und als Diplomat in Italien. Ein aufrichtiger, klarer Mensch sei Norbert gewesen, der viele Wege gegangen sei, um Menschen für Christus zu gewinnen, immer bemüht, gegenüber allen Mitmenschen liebenswert zu sein. Gemäß seinem Leitmotiv „allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten“, erklärte Lerchenmüller. Geboren in Xanten oder Gennep zwischen 1080 und 1085 als Sohn begüterter Eltern, schlug Norbert früh den geistlichen Weg ein. 1115 erfolgte mit der Bekehrung ein Bruch in seinem Leben. Norbert strebte nach Höherem und begann als Wanderprediger eine asketische Gottessuche in der Nachfolge Christi. Wenig später, 1120/21, gründete Norbert im französischen Prémontré einen Orden mit strengen Klosterregeln und Besitzlosigkeit. Um Gefolgsleute zu finden machte er sich aber bald wieder auf den Weg und ließ sich vom Papst in Rom die Ordensgründung bestätigen. 2000 Kilometer legte er zu Fuß oder auf einem Esel zurück. 1126 wurde Norbert das Amt des Erzbischofs von Magdeburg übertragen, das er sehr ernst genommen habe, sagte Pater Petrus-Adrian. Von da an habe es zwei Mittelpunkte in Norberts Leben gegeben: Einmal die streng lebende Gemeinschaft in Prémonté und zum anderen sein Amt als Erzbischof von Magdeburg, wo Norbert jedoch wenig Freunde fand. Er kümmerte sich um die Finanzverwaltung, bemühte sich um geistige und weltliche Reformen und eckte häufig an. Sein Wandel vom Wanderprediger zum Erzbischof wurde von vielen nicht akzeptiert. 1130 fand ein weiterer Wandel statt: Norbert wurde dank seiner politischen Begabung zum stellvertretenden Reichskanzler für Italien ernannt und meisterte auch die diplomatischen Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen. Immer blieb er aber seiner ursprünglichen Linie treu: Leben nach dem Evangelium Christi. Norbert von Xanten starb am 6. Juni 1134 in Magdeburg und wurde 1582 heilig gesprochen. „Er hatte“, wie Augustinus sagt, „gar nicht schlecht sterben können, weil er gut gelebt hatte“.

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Stimme als Instrument

Im Handel spricht man von Stammkundschaft. Sie bildet das Rückgrat des Unternehmens und testet Neuerungen im Sortiment oder in der Verkaufsstrategie als erste und hält dem Unternehmen auch in schwierigen Zeiten die Treue. Im künstlerischen Bereich, besonders in der Musik, nennen sich die Stammkunden Fan-Gemeinde. Sie ist bei jedem erreichbarenKonzert zugegen und ist sensibler Indikator für Veränderungen des Auftretens, des Musikstils, der Wirkung der Künstlerin, des Künstlers auf das Publikum, sie tut den Akteuren ihre Meinung kund und bildet so ein wichtiges Korrektiv einer künstlerischen Laufbahn. Steffi Denk und ihre Begleitmusiker,die „Flexible Friends“, haben seit vielen Jahren so eine treue Fan-Gemeinde, welche, dies ist besonders bemerkenswert, im Laufe der Zeit nicht schrumpft. Wie es bei vielen anderen Künstlern des Musik- und Showgeschäfts geschieht, sondern stetig zunimmt.

Dies geschieht bei Steffi Denk nicht durch übertriebene Werbung,vielmehr durch ihr stimmliches Potenzial, das sie ohne jegliche Abstriche in den mannigfaltigen Richtungen Ihrer Musik stilsicher einzusetzen vermag. Weder in Swing noch in

Jazz, Schlager und Chanson leistet sich Steffi Denk auch nur die geringste Schwäche. Gefühlvoll und nachdenklich, kräftig und expressiv, immer findet sie die passende Interpretation. Einsam und verlassen stünde eine Sängerin auf der Bühne, wären die künstlerischen Leistungen ihrer Instrumentalbegleiter in einem Missverhältnis zur musikalischen Ausdruckskraft.

Wer die Musik der „Flexible Friends“ kennt, ihre virtuose Instrumentenbeherrschung, ihr Einfühlungsvermögen in den Vortrag der Sängerin, ihr absolutes Rhythmusgefühl, ihre Fähigkeit von einem Augenblick auf den anderen stilistisch

umzuschalten, weiß, dass diese Befürchtung bei Martin „Möpl“ Jungmyer, Saxophon, Nobert Ziegler, Flügelhorn, Akkordeon und Piano, Michael „Scotty“ Gottwald, Schlagzeug und Markus Fritsch, Bass, völlig unangebracht ist.

Beeindruckend die Solo-Einlagen dieser Musiker. Doch es war noch ein weiteres Instrument in diesem Konzert,welches nicht von den „Flexible Friends“ gespielt wurde, sondern von Steffi Denk selbst, bestehend nicht aus Metall, auch nicht aus Holz, sondern aus Stimme und Händen, ein Saxophon täuschend echt nachahmend. Toll! In lustig-witzigem Plauderton unter Freunden unterhielt Steffi Denk die Gäste im vollbesetzten Kulturforum Oberalteich mit Augenzwinkern und kurzweilig. Ein vergnüglicher Abend mit hervorragenden Musikern und einer Steffi Denk, die wahrlich nicht ohne Grund auf eine große Fan-Gemeinde blicken kann.

 


Theodor Auer


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