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Veranstaltung

Titel:
Neue Töne - Tage der zeitgenössichen Musik
Wann:
Mi, 20. Juli 2022, 19:30 Uhr - So, 24. Juli 2022
Wo:
KulturForum Oberalteich - Bogen
Kategorie:
Veranstaltungsuebersicht

Beschreibung

Tage zeitgenössischer Musik in Straubing und Oberalteich

Mittwoch, 20. Juli 2022, 19.30 Uhr
Ensemble „hand werk“ Köln
Ort: AnstattTheater (Alter Schlachthof), Straubing

Samstag, 23. Juli 2022, 19.00 Uhr
"Neues Lied"
Ort: AnstattTheater (Alter Schlachthof), Straubing

Sonntag, 24. Juli 2022, 19.30 Uhr
Schlagwerker Augsburg "Rituals" 
Ort: Kulturforum Oberalteich

Angestrebt wird ein kompaktes "Mini"-Festival mit 3 bis 5 Programmpunkten, das an einem Wochenende und an unterschiedlichen Spielorten in Straubing und Bogen-Oberalteich stattfindet. Gefördert durch die Stadt Bogen, Stadt Straubing, Landkreis Straubing-Bogen, Kulturstiftung Bezirk Niederbayern und den Kulturfonds Bayern. In Kooperation mit den Konzertfreunden Straubing e.V. und dem Förderverein. 

20.07.2022 - Ensemble "hand werk" Köln 

Bild1

Am Vormittag ist das Trio „hand werk“ Köln zu Besuch am Anton Bruckner Gymnasium in Straubing. Die drei Mitglieder des Kölner Ensemble „hand werk“, Daniel Agi (Flöte), Heni Hyunjung Kim (Klarinette) und Moritz Koch (Schlagzeug) stellen Schülern des Anton Bruckner Gymnasiums in einem workshop Klänge, Spieltechniken und Werkbeispiele aus ihrem Repertoire zeitgenössischer Musik vor und erarbeiten mit ihnen einen Ausschnitt aus Francesco Filideis Komposition „I funerali“, die auch im Abendkonzert des Trios erklingen wird.

Programm: 
Vladimir Gorlinsky (*1984): Bramputapsel #2 (2011/2013) Flöte und Klarinette
Elliott Carter (1908-1912): Esprit rude / Esprit doux II (1985) Flöte, Klarinette, Schlagzeug
Farzia Fallah (*1980): 15 Skulpturen (2021) Klarinette und Schlagzeug
Markus Schmitt (*1965): nidere minne (2008/2009) Version für Piccolo-Flöte 
Alexander Grebtschenko (*1975): Stehen ist Nichtumfallen (2021) Schlagzeug, Flöte und Klarinette UA - Uraufführung - 
Nicolaus A. Huber (*1939): Blanco y Verde (2018) Flöte, Klarinette
Francesco Filidei (*1973): I funerali Dell`Anarchico Serantini (2005/2006) für drei Spieler

Das in Köln gegründete Ensemble "hand werk", das Sie heute in einer Triobesetzung hören, hat in den 10 Jahren seines Bestehens durch überraschende, unkonventionelle Programme und höchste interpretatorische Präzision und Präsenz auf sich aufmerksam gemacht. Dabei erweitert „hand werk“ immer wieder sein Repertoire um Stücke für außergewöhnliche Instrumente, wie etwa Alltagsgegenstände, Selbstgebautes und elektronische Instrumente. „hand werk“ widmet sich der undirigierten Kammermusik, in der die Musiker gleichberechtigt für ein Gesamtkonzept von Musikalität und Performance eintreten.

Bisher hat „hand werk“ bei Festivals wie den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Darmstädter Ferienkursen, Acht Brücken Köln, Ultraschall Berlin, Ruhrtriennale, Zagreb Biennale,Klangzeit Münster, den Bayreuther Festspielen, an der Harvard University USA, während einerResidency in Tel Aviv, Israel, einer Libanon-Tournee, dem China Shanghai International Arts Festival, bei einer Konzertreise nach Singapur und Australien sowie diversen Konzertreihen zahlreicher europäischer Städte gespielt und war an der Produktion mehrerer CDs beteiligt. Darüber hinaus ist das Ensemble regelmäßig mit eigenen, oft interdisziplinären und musikvermittelnden Produktionen und Projekten präsent.

Im Programm ihres Straubinger Konzertes finden sich neben einer Komposition des Nestors der amerikanischen Musik, Elliot Carter, Werke von Komponisten der mittleren und jüngeren Generation, sowie die Duo-Komposition „Blanco y Verde“ des in Passau gebürtigen Nicolaus A. Huber, der heute zu den wichtigsten Komponisten und Kompositionslehrern seiner Generation zählt. Außerdem findet bei diesem Konzert die Uraufführung von STEHEN IST NICHTUMFALL von Alexander Grebtschenko (geb. 1975) statt.

 

23.07.2022 - „Neues Lied mit Peter Schöne, Bariton, Lauriane Follonier, Klavier, Salome Kammer, Stimme“

Programm: 
„LIEDER IN ALLEN GESTALTEN“ mit Peter Schöne, Bariton, Lauriane Follonier, Klavier, Markus Schmitt, Einführung
Wolfgang Rihm (*1952): Johann Wolfgang von Goethe, Gingo biloba 2004, Höchste Gunst 2007
Richard Heller (*1954): Bertold Brecht, Kriegsfibel 2017
Johanna Doderer (*1969): Antonia Pozzi, Tod der Sterne 2009
Witold Lutoslawski (1913-1994): Hilaire Belloc, Tarantella 1931
Walter Zimmermann )*1949): Cees Notteboom, Übersetzung: Ard Posthuma, De litanie van het oog 2021
Ines Lütge (*1974): Wolfgang Bächler, Warten 2001
Marius Felix Lange (*1968): Theodor Storm, Hyazinthen 2017
Alexander Strauch (*1971): Christian Morgenstern, Der Hecht 1991
Johannes X. Schachtner (*1985): Denkt doch an die Forelle 2018, Vierte Strophe aus Christian Friedrich Daniel Schubarts Gedicht „Die Forelle“ (von Schubert unvertont)
Alexander Muno (*1979): Gilbert White, Vendémiaire 2017
Katharina Schmauder (*1994): Roland Schimmelpfennig, Ballade von der gutgewürzten Suppe 2014, Einer passte in ein liebesmüdes Herz...
Claus Kühnl (*1957): Die Schlüssel 2001
Markus Schmitt (*1965): Goethe-Lieder 2007/15
Iris ter Schiphorst (*1956): Changeant (2005) für Stimme solo + Zuspielung, Text: Karin Spielhofer *1942                                                              Hugo Ball (1886-1927): Sechs Laut- und Klanggedichte (1916) Wolken, Katzen und Pfauen, Totenklage, Gadji beri bimba, Karawane, Seepferdchen und Flugfische
Steffen Schleiermacher (*1960): Zwei Stadt-Lieder für Sopran und Toy Piano (2020) In einer großen Stadt (Detlev von Liliencron ca. 1890) Sonntagnachmittag (Alfred Lichtenstein ca. 1912)
John Cage (1921-1992): Aria (1958)      
Luciano Berio (1925-2003): Sequenza III per voce feminile (1966), (Text: Markus Kutter 1925-2005)
Charlotte Seither (*1965): Schweigebilder für Stimme solo (2017)
Giacinto Scelsi (1905-1988): aus: Canti del Capricorno (1962-72) TRÖUÖ, M-O H-O, TÜT TÜT, TG GTDK

Bild Salmone Kammer

S a l o m e   K a m m e r

singt, trällert, spricht, säuselt, mundwerkelt, erzählt, rezitiert, röhrt und liest
Scelsi, Cage, Berio, Ball u.a.

Salome Kammer kann man nicht einordnen. Sie ist Singschauspielerin, Stimmakrobatin, Cellistin, Diseuse, Avantgardesängerin, sie singt klassisch, Broadway, Belcanto, Musical, Jazz oder romantisches Lied. Salome Kammer ist bekanntgeworden durch ihre Interpretation der "Clarissa" im HEIMAT-EPOS von Edgar Reitz. Ihr Repertoire umfasst so unvereinbare Welten wie Schönbergs "Pierrot Lunaire", "Eliza Doolittle" in My Fair Lady, Lieder von Alban Berg und Stimmexperimente von John Cage, Luciano Berio, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm u.v.a. Von der Presse wurde sie einmal „die Callas der Neuen Musik“ genannt. Sie ist bei Uraufführungsfestivals ebenso zu Hause wie auf der Bühne des musikalischen Kabaretts, spricht Melodramen von Goethe bis Jörg Widmann und rezitiert Dadatexte von Arp oder Schwitters. Kaum jemand im fein säuberlich getrennt funktionierenden Kulturbetrieb kennt ihre vielen Facetten. Dennoch gibt es für alle diese Extreme einen gemeinsamen Nenner: Salome Kammer und ihre Stimme.
Das Programm dieses Abends präsentiert selten oder nie gehörte Stimmartistik der Avantgarde des 20. und 21. Jahrhunderts.


24.07.2022 - Schlagwerker Augsburg "Rituals" in Oberalteich 

Schlagwerker Augsburg

Programm:
Steve Reich (*1936): Music for Pieces of Wood (Schlagzeug-Quintett)
Richard Heller (*1954): Konzentrationen (Schlagzeug-Trio)
Michael B. Weiss (*1974): Auftragswerk für Schlagzeugquartett Uraufführung
Stefan Blum (*1963): Moving Skin Pattern (Schlagzeug-Solo)
Wolfgang Rihm (*1952): Stück für drei Schlagzeuger
Enjott Schneider (*1950): Rituals (Schlagzeug-Quartett) Uraufführung

Stanimir Andreev, Stefan Blum, Dennis Egger, Alexander Herrmann, Robin Toth
Leitung: Stefan Blum
Einführung und Künstlergespräch: Markus Schmitt


Stefan Blum studierte Schlagzeug an der Musikhochschule München und ist seither als Solist, Kammer- und Orchestermusiker tätig. Er wurde als Solist von mehreren Orchestern und Ensembles eingeladen, darunter das Klangforum Wien, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und das WDR Sinfonieorchester.
Im ensemble trioLog münchen arbeitet er mit namhaften Komponisten der Neuen Musik zusammen, deren Werke er auf führenden Festivals uraufführte. Erfolgreiche Engagements führten zu wiederholten Einladungen bei den Salzburger Festspielen, beim Steirischen Herbst Graz, dem Ultraschall Festival Berlin, den Frankfurt Festen, bei Wien Modern, dem Rheingau-Musikfestival, den Begegnungen Prag, den Donaueschinger Musiktage, dem Festival de piano de la Roque d`Antheron, dem Festival für Kammermusik Chelyabinsk, und dem Kissinger Sommer. Zudem ist er regelmäßiger Gast im Ensemble der MusikFabrik NRW.
Es entstanden Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk, Deutschlandfunk, Radio Bremen, Südwestfunk Baden Baden und den Österreichischen Rundfunk, sowie Einspielungen bei Sony Classics, Wergo und Deutsche Grammophon und Tourneen führten ihn nach Japan, China, Südamerika, USA, Russland und in viele Länder Europas. Stefan Blum ist Dozent an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach und am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.
Er ist Leiter der „Schlagwerker Augsburg“, die sich aus aktuellen und ehemaligen Meisterschülern seiner Percussionsklasse am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg zusammensetzen.
Das für Oberalteich vorgesehene Programm wird zwei Uraufführungen enthalten:
Zum einen die 2021 entstandene und Stefan Blum gewidmete Komposition „Rituals“ von Enjott Schneider, sowie eine eigens für die Tage zeitgenössischer Musik 2022 entstehende Auftragskomposition des in Niederbayern geborenen Komponisten Michael Bastian Weiß für Schlagzeugquartett.

Michael Bastian Weiß

Michael Bastian WeissMichael Bastian Weiß wurde 1974 in Deggendorf geboren, wo er auch seine Schulzeit verbrachte, seinen Zivildienst leistete und bis heute einen zweiten Wohnsitz hat. 1999 Magister-Abschluß an der LMU München in Musikwissenschaft mit einer Arbeit über Anonymität und Auktorialität im musikalischen Mittelalter.
Von 2000 bis 2007 Kompositionsstudium und Meisterklasse an der Musikhochschule München (Hans-Jürgen von Bose). Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, 2002 Preisträger der Komponistenwerkstatt Schloß Rheinsberg, 2005 Deggendorfer Kulturpreis sowie Münchner Musikstipendium. Auszeichnung des ersten Tonträgers mit Musik für Klavier/Cembalo (Neos) als „Klassik-CD des Jahres 2009“ auf zeit-online.de. Aufträge u.a. durch das ADevantgarde-Festival München, die Siemens-Stiftung sowie „Les muséiques“ Basel. Seine kompositorischen Arbeiten für Klavier, diverse Lied– und Kammermusikbesetzungen, Orchester und Musiktheater wurden von MusikerInnen wie Andreas Skouras, Peter Sadlo, Ariel Zuckermann, Henriette Meyer-Ravenstein, Petra Lang, Martin Hannus, Fabien Gabel, dem Ensemble Schwerpunkt, den Münchner Symphonikern und dem Orchestre Francais des Jeunes Paris aufgeführt.
Zeitgleich zum Kompositionsstudium promovierte Weiß in Philosophie bei Günter Zöller mit einer Arbeit über die Ästhetik des 18. Jahrhunderts (2007 bei Olms, Hildesheim/New York, als Buch erschienen: „Der Autor als Individuum“). 2016 Habilitation in Philosophie (LMU München) mit einer Arbeit über die Transzendentalphilosophie J. G. Fichtes (2019 bei Ergon, Würzburg, als Buch erschienen: „Leben als Leben“). Seit 2004 lehrt er als Dozent für Philosophie an der LMU (Schwerpunkte: Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Adorno). Zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Lexikonbeiträge, auch über literatur- und musikwissenschaftliche Themen; Arbeit als Musikautor für Magazine und Tageszeitungen; Vorträge über Musik und Philosophie.

Markus Schmitt

Markus SchmittMarkus Schmitt, 1965 in München geboren, studierte Komposition an der Münchener Musikhochschule bei Wilhelm Killmayer und Hans-Jürgen von Bose. Wichtige künstlerische Anregungen verdankt er auch dem Kontakt mit Hans Werner Henze, seinen Klavierstudien bei Ansgar Janke und nicht zuletzt dem intensiven Austausch mit zahlreichen Komponisten und Interpreten seiner Generation.
Als Festivalleiter und Kurator des aDevantgarde Festivals für Neue Musik setzte Schmitt immer wieder wichtige Impulse.
Sein Œvre umfasst Vokal- und Kammermusik, Orchester- und Bühnenwerke, darunter die für die Münchener und Züricher Opernfestspiele 2001 entstandene Kammeroper „aiaia“ oder die Bühnenmusik zu Dieter Dorns Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“ am Bayerischen Staatsschauspiel. Weitere musikdramatische Werke waren an der Kammeroper Rheinsberg, am Theater Osnabrück, sowie an der Staatsoper Kassel zu hören.
Markus Schmitt wurde vielfach ausgezeichnet, trat als Gastkomponist auf renommierten Festivals auf und war unter anderem Stipendiat der Deutschen Akademie „Villa Massimo“ und des „Deutschen Studienzentrums“ in Venedig.
Er lehrt am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.



Eintrittspreise:
Erwachsene: 24,00 EUR
Schüler / Studenten: 6,00 EUR
Ermäßigung für Mitglieder: 4,00 EUR


Veranstaltungsort

Standort:
KulturForum Oberalteich - 
Straße:
Klosterhof 1
Postleitzahl:
94327
Stadt:
Bogen
Land:
Germany

Beschreibung

Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen und vieles mehr finden das ganze Jahr hindurch im KulturForum Oberalteich statt, das sich seit 1998 im sanierten Bereich der Mühle und des Getreidespeichers des ehemaligen Klosters Oberalteich befindet.

kulturforum_oberalteich
Der rechte Teil des Mühlentraktes beheimatet die Einrichtungen des Landkreises, die Volkshochschule, Kreisarchäologie und Kreisbildstelle. Im linken Teil - dem Getreidekasten - können dagegen wechselnde Ausstellungen auf 3 Ebenen besichtigt werden. Zusätzlich bietet ein Saal, der sogenannte “Getreidespeicher“ mit einem Fassungsverrmögen von etwa 370 Personen den optimalen Rahmen für Konzerte, Vorträge, Buchlesungen und verschiedenste Veranstaltungen. Jährlich finden hier ca. 80 Veranstaltungen mit rd. 15.000 Besuchern statt.