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Utopia

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Reihe "Zeitgenössische Musik" Sommer 2019

Donnerstag, 4. Juli 2019, 19.00 Uhr
Rittersaal Straubing

Utopia 

Reihe "Zeitgenössische Musik"

Julius Berger, Violoncello solo
Julius und Hyun-Jung Berger, Violoncello-Duo
Ensemble CelloPassionato
Konzerteinführung und Gespräch mit Julius Berger: Markus Schmitt

Sofia Gubaidulina *1931, Präludien für Violoncello solo (1974)
Giovanni Sollima *1962, „Arboreto Salvatico“ für zwei Violoncelli (2004)
Arvo Pärt *1935, „Da pacem Domine“ für vier Violoncelli (2004/2010)
Günter Bialas 1907–1995, „Kater-Paraphrasen“ für sechs Violoncelli (1978) - nach Motiven aus der Oper „der gestiefelte Kater“
Wilhelm Killmayer 1927–2017, „Sostenuto“ (1984) - Fassung für acht Violoncelli von Markus Schmitt (2013)

Julius Berger
Julius Berger Der in Augsburg geborene Cellist Julius Berger ist aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur, weil er ein leidenschaftlicher Interpret ist, den die die Frankfurter Allgemeine nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach den „Propheten des Cellos“ nannte. Er ist auch als Solist und Kammermusiker international gefragt, hat zahlreiche CDs herausgegeben und bildet Spitzennachwuchs aus. Zunächst als Professor in Würzburg und Saarbrücken tätig, unterrichtet er seit 2000 an der Musikhochschule in Augsburg und gibt weltweit Meisterkurse, wie z. B. seit 1992 an der internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg. Er ist gleichzeitig künstlerischer Leiter der Eckelshausener Musiktage und des Asiago Festivals in Italien, leitet als Präsident den Internationalen Instrumental Wettbewerb Markneukirchen und ist Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.
Nicht zuletzt widmet er sich mit Hingabe der Erforschung der zum Teil noch unbekannten Cellowerke von Boccherini. Hervorgetreten ist Julius Berger aber auch durch sein großes Engagement für zeitgenössische Musik von John Cage, Franghiz Ali-Zadeh und Sofia Gubaidulina u.v.a, deren Werke – wie auch die anderer Komponisten der Gegenwart – die er teilweise uraufgeführt und eingespielt hat. http://www.juliusberger.de


Cello-Duo Berger

Julius und Hyun-Jung Berger Die enthusiastisch gefeierte Uraufführung des Werkes „Two Paths“ für zwei Violoncelli und Orchester von Sofia Gubaidulina beim „International Music Festival Seoul“ und beim Beethovenfest Bonn in den Jahren 2014 und 2015 war ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Duos Hyun-Jung und Julius BERGER.
Seit jeher rühmen Presse und Publikum die seltene Homogenität in innerer Übereinstimmung sowie die exquisiten Programme mit Werken aller Stilepochen, die auch Kompositionen enthalten, die für das Duo geschrieben wurden, wie z.B. „Madrigal“ von Viktor Suslin, „Arboreto Salvatico“ von Giovanni Sollima, „nuovo brano“ von Franghiz Ali-Sade u.v.a.
Die CD-Einspielung der Sonaten von Luigi Boccherini wurden als Interpretationsmaßstab gepriesen. Kritiker rühmen die Homogenität und den gemeinsamen Atem des Duos, das mittlerweile weltweit Beachtung findet.


Ensemble CelloPassionato

Ensemble CelloPassionato Seit mehr als 20 Jahren bildet Professor Julius Berger mit den besten Studierenden seiner Klasse ein Ensemble.
Zunächst war dies ein Gedanke im Rahmen der Ausbildung, wurde aber alsbald zum attraktiven Anziehungspunkt für Veranstalter, Festivals, Rundfunkanstalten und CD-Firmen. CelloPassionato, das heute von Hyun-Jung Berger und Julius Berger geleitet wird, war u.a. zu Gast beim Cello Festival Kronberg, A·DEvantgarde Festival München, Asiagofestival (Italien), in Berlin (Konzerthaus) Seoul (Korea) und zu zahlreichen Auftritten in Frankreich, Slowenien, Tschechien, Österreich und natürlich in ihrer Heimatstadt Augsburg.
Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Wilhelm Killmayer, Frangiz Ali-Sade, Giovanni Bonato, Manuela Kerer, Markus Schmitt, Oscar Strasnoy und Johannes X. Schachtner haben dem Ensemble die Aufführungen ihrer Werke anvertraut oder neue geschrieben.
Derzeit entsteht ein weiteres Auftragswerk für das Ensemble der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen u. a. durch den BR, HR, ORF, SBS (Korea), ARTE sowie mehrere CD Produktionen.


Markus Schmitt

Markus Schmitt 1965 in München geboren, studierte Komposition an der Münchener Musikhochschule bei Wilhelm Killmayer und Hans-Jürgen von Bose. Wichtige künstlerische Anregungen verdankt er auch dem Kontakt mit Hans Werner Henze, seinen Klavierstudien bei Ansgar Janke und nicht zuletzt dem intensiven Austausch mit zahlreichen Komponisten und Interpreten seiner Generation.
Als Festivalleiter und Kurator des aDevantgarde Festivals für Neue Musik setzte Schmitt immer wieder wichtige Impulse.
Sein Œvre umfasst Vokal- und Kammermusik, Orchester- und Bühnenwerke, darunter die für die Münchener und Züricher Opernfestspiele 2001 entstandene Kammeroper „aiaia“ oder die Bühnenmusik zu Dieter Dorns Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“ am Bayerischen Staatsschauspiel. Weitere musikdramatische Werke waren an der Kammeroper Rheinsberg, am Theater Osnabrück, sowie an der Staatsoper Kassel zu hören.
Markus Schmitt wurde vielfach ausgezeichnet, trat als Gastkomponist auf renommierten Festivals auf und war unter anderem Stipendiat der Deutschen Akademie „Villa Massimo“ und des „Deutschen Studienzentrums“ in Venedig.
Er lehrt am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.



Eintrittspreise:
€ 25,- / Erm. 12,-
siehe Jahresprogramm pdfKonzertfreunde Straubing

Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Konzertfreunde Straubing e.V.