Aktuelle Information!

Die Stadt Bogen hat eine Empfehlung für Veranstaltungen herausgegeben.
In Anlehnung daran hat der Vorstand beschlossen, alle Veranstaltungen des ersten Halbjahres abzusagen.
Genaueres finden Sie hier!

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EIN GELUNGENES NOVUM. Es war ihm anzumerken, dem Vorsitzenden des Fördervereins für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich, Dr. Dionys Daller, dass er sich auf diesen besonderen Musikgenuss im Kulturforum Oberalteich auch selber freute. Und den Besuchern ging es ebenso. Denn erstmals in der Geschichte dieses erfolgreichen Kulturprogramms wollte man mit Stil Oktoberfestmusik pflegen. Mit Bavaria Blue sei das möglich; schließlich begeisterten dann auch die fünf jungen Musikanten das Publikum nach einem schmissigen Einzug. (Foto: erö)


Hochkarätige Vorstellung

„Aus Böhmen kommt die Musik“, diesen bekannten Volksmusikschlager spielte die Blaskapelle „Bavaria Blue“. Ganz stimmt dies allerdings nicht: Auch aus Oberalteich, genau aus dem Kulturforum, kommt Musik! Mitglieder und Freunde des Fördervereins für Kultur und Forschung Bogen-Oberalteich wissen, welch hochkarätige Musik, dargeboten von namhaften Künstlern, oftmals im ehemaligen Getreidespeicher des Klosters Oberalteich geboten wird, mit welcher Mühe und mit welchem Fingerspitzengefühl der Vorsitzende Dr. Dyonis Daller mit seinem Team, und ehedem sein Vorgänger Dr. Rudolf Gehles Jahr für Jahr ein anspruchsvolles, illustres Programm zusammenstellen und zusammenstellten.

Es müssen nicht immer die Gipfel der Musikliteratur wie das 5. Klavierkonzert von Beethoven, welches Gerold Huber jun. beim Neujahrskonzert am 2. Januar mit dem Niederbayerischen Kammerorchester aufführt, sein, auch zünftige Bierzelt- Blasmusik muss im Kulturforum ihren Platz haben. Oder ist bayerisch-österreichische Musik keine Kultur?

„Dixie und Techno, auf diesen Zug werden wir nie ganz aufspringen“, gab der „Bandleader“ der sechsköpfigen „Bavaria Blue“ bekannt! So bildete bayerische Blasmusik, im weitesten Sinn verstanden, das solide Fundament des Musikabends in Oberalteich. Als Farbtupfer waren sie aber doch zu hören, internationale Oldies und Altbekanntes aus der amerikanischen Szene. Der gemeinsame Nenner aller dargebotenen Nummern lautete: Präzises Spiel, saubere Intonation.

Durchaus beeindruckend der schnelle und exakte Stimmungswechsel des musikalischen Ausdrucks zwischen den doch sehr verschiedenartigen Stilrichtungen. Die „Bavaria blue“,weit mehr als eine Bierzelt-Kapelle!

„Oktoberfest mit Bavaria Blue“ stand auf dem Programm. Sitzen im Münchner Oktoberfest die Gäste in den Bierzelten etwa brav auf in Reih und Glied aufgestellten Stühlen, ohne Tische, ohne Bier? Also hatte sich das Ambiente des Kulturforum-Saales auch gewandelt: Tische waren aufgestellt und es gab frische Brezen und Bier, mindestens ebenso gut wie auf dem Münchner Oktoberfest und die Musik war ohnehin besser.

Theodor Auer

 Der Zeitungsbericht als PDF-Datei

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